Löhne in Deutschland: Höchster Lohnanstieg seit 2011 - DER SPIEGEL
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Verdienst in Deutschland Höchster Lohnanstieg seit 2011

Die deutschen Arbeitnehmer haben 2018 mehr Geld auf dem Konto gehabt als im Vorjahr - dank eines außergewöhnlich hohen Anstiegs. Die Unterschiede zwischen Ost und West sind weiterhin erheblich.
Verdienstbescheinigung (Illustration)
Verdienstbescheinigung (Illustration)

Verdienstbescheinigung (Illustration)

Foto: Arno Burgi/ picture alliance / Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa
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Im vergangenen Jahr sind die Nominallöhne in Deutschland um 3,1 Prozent gestiegen. Das war der höchste Anstieg seit 2011, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Das Amt präzisierte damit seine vorläufigen Angaben von Anfang Februar.

Allerdings ging ein großer Teil dieses Anstiegs durch die Inflation verloren: Arbeitnehmer hatten dadurch unterm Strich nur 1,3 Prozent mehr Geld auf dem Konto. Die Verbraucherpreise kletterten im vergangenen Jahr laut Statistik um 1,8 Prozent.

Ostdeutsche verdienen im Schnitt 13.000 Euro weniger

Im westlichen Teil des Bundesgebiets stiegen die Nominallöhne demnach um 3,0 Prozent, in den ostdeutschen Ländern um 3,6 Prozent. Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst bei vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern lag einschließlich Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld bei 51.331 Euro. In Westdeutschland kamen Arbeitnehmer im Schnitt auf 53.054 Euro brutto im Jahr, in Ostdeutschland auf 40.334 Euro.

brt/AFP