Private Krankenversicherung: Warum der Wechsel schwieriger wird - DER SPIEGEL
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Bundessozialministerium Wechsel in die private Krankenversicherung wird schwerer

Wer ab 2016 in die private Krankenkasse wechseln will, muss nach SPIEGEL-Informationen deutlich mehr verdienen als bislang: Die Entgeltgrenze steigt um 1350 Euro.
Karte einer privaten Krankenversicherung (Archivbild): Neue Entgeltgrenze
Karte einer privaten Krankenversicherung (Archivbild): Neue Entgeltgrenze

Karte einer privaten Krankenversicherung (Archivbild): Neue Entgeltgrenze

Foto: Arno Burgi/ picture alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Für Gutverdiener wird es künftig schwerer, in die private Krankenversicherung zu wechseln. Heute ist dafür ein Bruttoeinkommen von mindestens 54.900 Euro pro Jahr erforderlich. Im kommenden Jahr wird diese jährliche Entgeltgrenze auf 56.250 Euro brutto steigen - umgerechnet also 4687,50 Euro im Monat. Das geht aus dem Entwurf einer neuen Verordnung des Bundessozialministeriums hervor. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Außerdem müssen gesetzlich Versicherte mit höherem Einkommen für ihre Krankenkasse bald tiefer in die Tasche greifen. Die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze wird 2016 von derzeit 49.500 auf dann 50.850 Euro jährlich (monatlich: 4237,50 Euro) angehoben. Sie legt fest, bis zu welcher Einkommenshöhe die prozentualen Kassenbeiträge abgeführt werden müssen. Auf den Einkommensteil, der darüber liegt, werden keine Sozialabgaben fällig.

Diese Grenze wird alljährlich neu berechnet. Kabinett und Bundesrat müssen den Plänen noch zustimmen.