Euro-Krise Arbeitslosigkeit in Spanien sinkt erstmals seit Lehman-Crash
Protestierende Spanier (Archivbild): Arbeitslos trotz besserer Konjunktur
Foto: Andres Kudacki/ APMadrid - Um gerade 0,04 Prozent hat die Zahl der Arbeitslosen in Spanien im Februar abgenommen. Sie liegt jetzt bei 4,8 Millionen, teilte das Arbeitsministerium am Dienstag in Madrid mit. Viel ist das nicht, aber immerhin ist die Arbeitslosigkeit zum ersten Mal seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 zumindest ein klein wenig zurückgegangen.
Die Lage in der Euro-Zone hatte sich zuletzt merklich entspannt - auch in Spanien. Die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone könnte 2014 nach zwei Rezessionsjahren in Folge erstmals wieder wachsen. Die EU-Kommission erwartet einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um ein Prozent. Für 2015 geht sie von einem Plus von 1,7 Prozent aus.
Die Arbeitslosenquote ist Spanien dürfte allerdings noch sehr lange sehr hoch bleiben. Die EU-Kommission rechnet für dieses Jahr mit 25,7 Prozent und für 2015 mit 24,6 Prozent. Damit wäre die Quote immer noch mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Euro-Zone.