Staat verdient prächtig an Tabaksteuer - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Plus 3,3 Prozent Staat verdient prächtig an Tabaksteuer

Der Absatz von Zigaretten und Zigarren ist leicht zurückgegangen. Dennoch bescheren die Raucher dem Staat steigende Einnahmen. Denn der Gesamtwert der verkauften Tabakwaren ist im dritten Quartal um 3,3 Prozent gestiegen.
Raucher: Tabakwaren im Wert von 6,7 Milliarden Euro verkauft
Raucher: Tabakwaren im Wert von 6,7 Milliarden Euro verkauft

Raucher: Tabakwaren im Wert von 6,7 Milliarden Euro verkauft

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/ picture alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wiesbaden - Der deutsche Staat verdient an der Tabaksteuer weiter prächtig. Im dritten Quartal dieses Jahres lag der Verkaufswert der versteuerten Tabakwaren mit 6,7 Milliarden Euro rund 3,3 Prozent über dem Vergleichswert aus dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte.

Nach deutlichen Steuererhöhungen zu Jahresbeginn waren in der ersten Jahreshälfte Absatz und staatliche Einnahmen zunächst zurückgegangen. Die Industrie hatte die Steuererhöhungen erst mit Verzögerung an die Konsumenten weitergegeben und zur Jahresmitte den Päckchenpreis um etwa 20 Cent erhöht. Weitere jährliche Steuererhöhungen bis zum Jahr 2016 sind bereits beschlossen.

Im dritten Quartal nahm im Jahresvergleich die Anzahl der versteuerten Zigaretten nur noch leicht um 0,2 Prozent auf rund 22 Milliarden Stück ab. Auch die Zahl der versteuerten Zigarren (-2,8 Prozent) und die Menge des Feinschnitts (-3,9 Prozent) gingen zurück. Einen Zuwachs von 7,6 Prozent registrierten die Statistiker hingegen beim Pfeifentabak.

cte/dpa

Mehr lesen über