Untersuchungsbericht zur Elbphilharmonie Die Chaostruppe vom Hafenrand
Baustelle Elbphilharmonie: Ein spektakuläres Desaster
Foto: Joern Pollex/ Getty ImagesHamburg - Es dauert alles immer länger und wird immer teurer. Und irgendwann kommen die Anwälte und machen es noch schlimmer. Vielen Bundesbürgern, denen schon einmal der Bau ihres Einfamilienhauses über den Kopf gewachsen ist, wird dieses Szenario bekannt vorkommen. Der wesentliche Unterschied zur Baustelle der Elbphilharmonie: Normale Bürger bleiben selbst auf ihren Kosten und ihrer Bauruine sitzen.
Der vertrauliche zweite Entwurf zum Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses Elbphilharmonie, der SPIEGEL ONLINE vorliegt, zeigt: Auf der Großbaustelle für das neue Konzerthaus herrschten chaotische Zustände. Der Bericht benennt erstmals auch sechs Personen und zwei Unternehmen, die Verantwortung für das Chaos am Hamburger Hafenrand tragen. Die Hauptschuld am Desaster, so viel wird schnell klar, liegt bei einer Handvoll Politiker und Beamter. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das Sündenregister der Elbphilharmonie-Akteure - klicken Sie auf die Fotos.