US-Arbeitsmarkt: Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe fallen auf tiefsten Stand seit 45 Jahren - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Boomende Konjunktur Zahl der Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 45 Jahren

Die US-Wirtschaft boomt, das zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fiel auf den niedrigsten Stand seit 1973.
Arbeitslose in New York (Archivbild)
Arbeitslose in New York (Archivbild)

Arbeitslose in New York (Archivbild)

Foto: Shannon Stapleton / Reuters
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

In den USA entwickelt sich der Arbeitsmarkt immer robuster: Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, fiel die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche auf den niedrigsten Stand seit 45 Jahren. Demnach habe es einen Rückgang um 41.000 auf 220.000 geben. Ein ähnlich niedriger Wert war zuletzt 1973 ermittelt worden. Der Rückgang war außerdem der stärkste seit Dezember 2008. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gelten unter Ökonomen als Indikator für die kurzfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt.

Zuletzt gab es mehrfach positive Nachrichten vom amerikanischen Arbeitsmarkt. So lag die Arbeitslosenquote in den Monaten Oktober bis Dezember jeweils bei 4,1 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit etwa 17 Jahren.

Experten werten den Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als Hinweis, dass die Unternehmen vor dem Hintergrund eines Fachkräftemangels zunehmend ihre Beschäftigten halten. Zuletzt wurde im Konjunkturbericht der US-Notenbank festgestellt, das die Firmen zunehmend Mühe haben, freie Stellen zu besetzen.

hej/dpa