US-Immobilienmarkt kühlt ab - DER SPIEGEL
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Zahl der Neubauten geht zurück US-Immobilienmarkt kühlt ab

Überraschend hat sich in den USA das Geschäft mit Neubauten abgeschwächt. Die Daten könnten laut Experten auf eine Abkühlung des Immobiliensektors hindeuten.
Ein zum Verkauf stehendes Haus im US-Bundesstaat Vermont
Ein zum Verkauf stehendes Haus im US-Bundesstaat Vermont

Ein zum Verkauf stehendes Haus im US-Bundesstaat Vermont

Foto: Toby Talbot/ AP
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In den USA ist das Geschäft mit Eigenheimen im Juli überraschend abgeflaut. Die Zahl der verkauften Neubauten fiel um 9,4 Prozent zum Vormonat auf eine Jahresrate von 571.000 Einheiten, wie das Handelsministerium mitteilte. Dies ist der niedrigste Stand seit Dezember 2016.

Ökonomen hatten hingegen mit einem Anstieg auf 612.000 gerechnet. Die Daten könnten laut Experten auf eine Abkühlung des Immobiliensektors hindeuten. Zuletzt war auch die Zahl der Baubeginne überraschend gesunken. Die Baugenehmigungen waren ebenfalls rückläufig.

Der Sektor hatte die Wirtschaftsleistung im Frühjahr gedrückt. Fachleute erwarten, dass das Geschäft im Laufe des dritten Quartalas wieder anzieht. Die Branche klagt trotz eigentlich starker Nachfrage über steigende Kosten sowie über einen Mangel an Facharbeitern und verfügbaren Baugrundstücken. Zugleich profitiert der Immobiliensektor von der herrschenden Vollbeschäftigung in den USA, durch die sich mehr Menschen den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen können als in der zurückliegenden Wirtschaftskrise.

hej/Reuters