Verbraucherpreise steigen um 1,2 Prozent - DER SPIEGEL
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Inflation Verbraucherpreise steigen um 1,2 Prozent

Billigere Energie drückt die Inflationsrate in Deutschland: Im April legten die Verbraucherpreise nur um 1,2 Prozent zu. Die Jahresteuerung sackte damit auf das niedrigste Niveau seit zweieinhalb Jahren.
Zapfpistolen: Kraftstoffpreise niedriger als vor einem Jahr
Zapfpistolen: Kraftstoffpreise niedriger als vor einem Jahr

Zapfpistolen: Kraftstoffpreise niedriger als vor einem Jahr

Foto: Patrick Seeger/ dpa
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Wiesbaden - Die Inflationsrate in Deutschland betrug im April 1,2 Prozent. Im Vorjahresvergleich ist dies der niedrigste Stand seit September 2010, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum März sanken die Verbraucherpreise ersten Berechnungen zufolge um 0,5 Prozent.

Verantwortlich für die sich abschwächende Teuerung seien vor allem Preissenkungen bei Pauschalreisen, die zum Teil saison- und kalenderbedingt seien, erklärten die Statistiker. Energie habe sich mit 0,4 Prozent unterdurchschnittlich verteuert. Deutlich legten hingegen Lebensmittel zu, hier betrage der Preisanstieg 4,1 Prozent.

Der für den europäischen Vergleich berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland lag im April um 1,1 Prozent höher als im April 2012. Im Vergleich zum März 2013 sank er um 0,5 Prozent. Diese Zahlen werden aber auf Grundlage eines anderen Warenkorbs berechnet. Sie sind Maßstab der Europäischen Zentralbank (EZB), die bei einer mittelfristigen Inflation von knapp unterhalb 2,0 Prozent von stabilen Preisen spricht.

cte/Reuters/AFP