Vorsorgeuntersuchungen: - DER SPIEGEL
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Vorsorgeuntersuchungen Bahr will Ärzte häufiger in Schulen schicken

Mehr Vorsorge bei Kindern: Gesundheitsminister Daniel Bahr will regelmäßige ärztliche Untersuchungen an Schulen einführen. Die Zustimmung der Krankenkassen dürfte ihm sicher sein.
Gesundheitsminister Bahr: Gute Erfahrungen beim Thema Zahngesundheit
Gesundheitsminister Bahr: Gute Erfahrungen beim Thema Zahngesundheit

Gesundheitsminister Bahr: Gute Erfahrungen beim Thema Zahngesundheit

Foto: THOMAS PETER/ Reuters
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Hannover - Es ist ein Vorstoß für eine bessere Früherkennung: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) überlegt, Ärzte regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen von Kindern in Schulen zu schicken. "Die sehr guten Erfahrungen bei den Vorbeuge-Untersuchungen zur Zahngesundheit von Schulkindern sind Anlass, auch weitere Vorbeuge-Untersuchungen in Schulen zu prüfen", sagte er der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Der Minister kündigte entsprechende Gespräche mit den Ländern an.

Bislang sind zusätzlich zu den kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt nur sogenannte Schuleingangsuntersuchungen üblich, die unter anderem einen Hör- und Sehtest und eine Prüfung der Sprachentwicklung umfassen. Einzig in einigen neuen Ländern finden weitere Untersuchungen im Laufe der Schulzeit statt.

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen begrüßte einen Ausbau der Früherkennung in den Schulen. "Damit kommt die öffentliche Hand ihrer Verpflichtung, im Rahmen der Prävention einen eigenen Anteil zu leisten, besser nach als heute. Das ist auch gut so", sagte Florian Lanz, Sprecher des GKV-Spitzenverbandes.

yes/AFP