Sparkurs: Microsoft erwägt massiven Stellenabbau - DER SPIEGEL
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Sparkurs Microsoft erwägt massiven Stellenabbau

Der weltgrößte Software-Konzern Microsoft erwägt einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge einen substantiellen Stellenabbau. Den Informationen zufolge könnten mehrere tausend Mitarbeiter betroffen sein.
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New York - Mögliche Streichungen könnten bereits kommende Woche bekanntgegeben werden. Eine genaue Zahl sei nicht zu erfahren gewesen, es gehe aber um weit weniger als die bis zu 15.000 Arbeitsplätze, über die zuletzt spekuliert wurde, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf informierte Personen. Diese sollten quer durch den gesamten Konzern erfolgen. Allerdings suche der Software-Hersteller noch nach anderen Einsparmöglichkeiten, um den Stellenabbau zu vermeiden, hieß es.

Eine Microsoft-Sprecherin wollte die Meldung gegenüber SPIEGEL ONLINE nicht kommentieren. "Zu Gerüchten äußern wir uns grundsätzlich nicht", sagte sie.

Microsoft hatte zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres im Juni rund 91.000 Mitarbeiter. Konzernchef Steve Ballmer hatte der Zeitung in der vergangenen Woche nach Gerüchten über Jobstreichungen gesagt, Entlassungen seien "nicht unsere Unternehmenskultur".

Das Unternehmen ist wie die gesamte IT-Branche von den Folgen der globalen Wirtschaftskrise betroffen: Unter anderem schieben Verbraucher und Unternehmen immer häufiger den Kauf von Computern auf, wodurch sich auch Microsofts Programme schlechter verkaufen.

Auch beim Internet-Riesen Google ist von Stellenabbau die Rede. Etwa hundert Arbeitsplätze sollen in der Personalabteilung wegfallen, wie das Unternehmen am Mittwoch in seinem offiziellen Unternehmens-Blog mitteilte. Betroffen seien Mitarbeiter, die für Einstellungen in dem Unternehmen zuständig sind.

"Google stellt weiterhin neue Mitarbeiter ein, aber weniger als zuvor", schrieb der für Personal zuständige Google-Vizechef Laszlo Bock. "Angesichts der Situation der Wirtschaft" benötige der Konzern in diesem Bereich nun weniger Beschäftigte. Google hatte die Zahl seiner Mitarbeiter im vergangenen Geschäftsjahr von rund 15.000 auf über 20.000 erhöht.

mik/dpa-AFX

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