Sparprogramm: Deutsche Post will weitere 1000 Filialen schließen - DER SPIEGEL
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Sparprogramm Deutsche Post will weitere 1000 Filialen schließen

Der Weg zum nächsten Postamt wird für viele in Zukunft noch ein Stück länger werden. Die Deutsche Post will bis Ende 2004 weitere 600 unrentable Filialen schließen. Und das ist noch nicht das Ende.
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Düsseldorf - Im kommenden Jahr sollen dann weitere 400 Standorte wegfallen, wie aus den Planungen hervorgeht. Bis Ende 2005 werde die Zahl der Standorte auf 12.000 von derzeit 13.000 reduziert, kündigte die Post am Mittwoch an.

Das Unternehmen hatte sich gegenüber dem Gesetzgeber verpflichtet, in Deutschland mindestens 12.000 Filialen zu unterhalten. Um eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung zu garantieren, ist die Post in zusammenhängend bebauten Wohngebieten mit mehr als 2000 Einwohnern mit einer Filiale präsent. Zudem hatte das Unternehmen zugesagt, mindestens 108.000 ihrer ehemals 140.000 Briefkästen bis zum voraussichtlichen Ende ihres Briefmonopols im Jahr 2007 erhalten zu wollen. Die Regulierungsbehörde für Telekom und Post will diese Zusagen überwachen.

Die Deutsche Post hatte aus Kostengründen bereits zahlreiche kleine Filialen im ländlichen Raum in Postagenturen umgewandelt. Etwa 8000 der rund 13.000 Postfilialen werden als Agenturen in Lebensmittelgeschäften, Schreibwarenläden oder Reisebüros betrieben. Die Agenturen sind für die Post billiger als die herkömmlichen Filialen, die von ihr selbst betrieben werden.