Spekulation mit Kunst - DER SPIEGEL
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Spekulation mit Kunst

• aus DER SPIEGEL 11/1989
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Auf ihrer Jagd nach Kunden entwickeln die Gründer von Geldanlage-Fonds eine schier unerschöpfliche Phantasie. »Sonnenblumen statt Zinsen«, wirbt die schweizerische Firma LC-Kunst-AG für die Beteiligung an einem neuen Kunst-Fonds. Risikofreudige Bundesbürger können durch Kauf sogenannter Partizipationsscheine (Mindesteinlage: 35 000 Mark) an der LC- Spekulation mit Bildkunst des Malers und Architekten Le Corbusier teilnehmen. Eine kleine Sammlung von Le-Corbusier-Bildern sei schon vorhanden, weitere Werke würden hinzugekauft. Ob derlei Kunst-Handel profitabel ist, soll sich auf Versteigerungen der Werke in einigen Jahren erweisen. Auf jeden Fall dürfte die Rendite, so die Werbung der Eidgenossen, »dannzumal eine Überraschung werden«.

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