SPIEGEL-ONLINE-Leser-Wahl Der Manager 2003
Hamburg - Die Erfolgreichen haben Mut bewiesen, Führungsstärke, die Finanzen saniert, waren besonders kreativ bei der Entwicklung neuer Produkte oder haben mit einer guten Unternehmensstrategie überzeugt. Erfolgsrezepte gab es viele. Und manche sahen auf den ersten Blick nicht besonders viel versprechend aus.
Wer hätte gedacht, dass bei der allgemein gedrückten Stimmung in diesem Jahr, wo Otto-Normal-Verbraucher Mühe hat, seinen Mittelklassewagen abzustottern, ausgerechnet ein sportlicher Geländewagen der Luxusklasse den großen Coup landet. Offenbar Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Der nämlich schickte den "Cayenne" ins Rennen und gewann. Rekordniveau: 933 Millionen Euro vor Steuern erwirtschafte der Konzern im Geschäftsjahr 2002/2003.
Ganz anders stellten sich die Sorgen und Möglichkeiten von Kai-Uwe Ricke dar. Wer sein Amt als Vorstandsvorsitzender der Telekom mit einem Schuldenberg von über 60 Milliarden Euro antritt, hat kaum eine andere Wahl als rigoros zu sparen. Aber auch das will gekonnt sein. Ricke hat sich souverän geschlagen und für den Schuldenabbau von inzwischen rund 10 Milliarden Euro tiefe Bewunderung geerntet.
"Umkrempeln" hieß die Strategie von Post-Chef Klaus Zumwinkel. Seine Leistung bestand darin, eine defizitäre, nationale Behörde in einen weltweit erfolgreichen Logistikkonzern zu wandeln. Dafür wurde er vom "ManagerMagazin" zum "Manager des Jahres 2003" gekürt.
Auch andere Unternehmenschefs haben trotz aller Krisen 2003 Überragendes geleistet. SPIEGEL-ONLINE hat eine Auswahl der erfolgreichsten Manager für Sie zusammengestellt. Leser haben jetzt die Möglichkeit, Ihren persönlichen Favoriten auszuzeichnen. Entscheiden Sie, welcher Manager der Beste war.
SPIEGEL-ONLINE-Leser-Wahl: Die Erfolgreichen
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