Springer Verlag: Streit über Investitionsprogramm? - DER SPIEGEL
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Springer Verlag Streit über Investitionsprogramm?

Im Axel Springer Verlag streiten offenbar wieder einmal die Großaktionäre. Nach dem Geschmack von Leo Kirch will der designierte Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner in den nächsten Jahren entschieden zu viel Geld ausgeben.
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Hamburg - Nach Informationen des "Handelsblatts" erwägt der Minderheitsaktionär Leo Kirch, eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einzuberufen. Danach wolle Kirch das von Döpfner initiierte und von der Mehrheitsaktionärin Friede Springer geduldete Investitionsprogramm erheblich zusammenstreichen, heißt es in dem Bericht.

Es sehe in den nächsten zwei bis drei Jahren Ausgaben in dreistelliger Millionenhöhe vor. Ein heftiger Streit unter den Großaktionären sei offensichtlich auch um den Finanzvorstand Ralf Kogeler entbrannt, heißt es weiter. Kirch wolle den Manager weiter im Amt halten, während Friede Springer und Mathias Döpfner den Posten neu besetzen wollten.

Der Springer-Verlag wies den Bericht am Montag zurück. Die Kirch-Gruppe habe keinen Antrag für eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung der Axel Springer Verlag gestellt, teilte der Springer-Aufsichtsratsvorsitzende August Fischer mit. Der Bericht entbehre jeder Grundlage.