Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen Personaldienstleister Maatwerk - DER SPIEGEL
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Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Personaldienstleister Maatwerk

Die Staatsanwaltschaft Hamburg untersucht den Konkurs der deutschen Tochter des Personaldienstleisters Maatwerk. Anlass sind Indizien auf Veruntreuung von Sozialbeiträgen.
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Hamburg - Das in den Niederlanden tätige Unternehmen war im vergangenen Jahr ins Geschäft mit den Personal-Service-Agenturen (PSA) der Bundesagentur für Arbeit eingestiegen, dem Herzstück der Hartz-Reform. Maatwerk betreute mehr als 200 PSA und beschäftigte mit Hilfe von Zuschüssen der Arbeitsämter knapp 10 000 Mitarbeiter. Im Februar dieses Jahres stellte Geschäftsführer Jos Berends Insolvenzantrag (SPIEGEL 9/2004).

Auslöser der Ermittlungen sind nach Informationen des SPIEGEL Strafanzeigen von Krankenkassen und ein Gutachten des Insolvenzverwalters Gerd Weiland. Darin wird angeblich festgestellt, dass die Insolvenz schon länger geplant worden war. Unklar ist zudem, was mit Geldern der Arbeitsämter geschah, die in die Niederlande transferiert wurden. Maatwerk-Chef Berends bestreitet die Vorwürfe und beteuert: "Ich habe ein reines Gewissen."