Staatsaufträge: Briten fühlen sich ausgesperrt - DER SPIEGEL
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Staatsaufträge Briten fühlen sich ausgesperrt

Britische Unternehmen gehen bei der Vergabe von Staatsaufträgen innerhalb der EU häufig leer aus. Die Pannenserie hat System, mutmaßt der Großbritanniens Schatzkanzler Gordon Brown. Der Politiker will nun gegen die diskriminierende Vergabetaktik mobil machen.
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London - "Ich hoffe, dass es Verfahren geben wird und die Kommission strenger gegen die Vergabepraxis in einigen Staaten vorgeht", sagte Brown dem Radiosender BBC.

Brown beruft sich auf eine Studie, die Alan Wood, Chef von Siemens   in Großbritannien, im Regierungsauftrag erstellte. Wood konnte zwar keine konkreten Verstöße gegen geltendes EU-Recht feststellen. Dennoch fühlten sich der Studie zufolge viele britische Unternehmen bei der Vergabe im europäischen Ausland benachteiligt. Es sei deutlich, dass die Firmen bei ihrem Engagement auf "Barrieren und Schwierigkeiten" stoßen, sagte Woods.

Laut Brown gelten vor allem Frankreich und Spanien als Problemfälle. Der Politiker will die Benachteiligung britischer Firmen bei Staatsaufträgen am Dienstag in Brüssel thematisieren.