Stahlboom: ThyssenKrupp verdreifacht Quartalsgewinn - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Stahlboom ThyssenKrupp verdreifacht Quartalsgewinn

Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat in den vergangenen drei Monaten einen deutlichen Gewinnsprung verbucht. Dabei profitierte vor allem die Stahlsparte vom Rohstoffhunger der Volksrepublik China.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Düsseldorf - Das Ergebnis vor Steuern sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 168 Millionen Euro auf 473 Millionen Euro geklettert, teilte das Unternehmen mit. Den Angaben zufolge sprang der Überschuss von 100 auf 275 Millionen Euro. Mit dem Gewinnsprung übertraf Deutschlands größter Stahlkocher die Schätzungen der Analysten zum Teil deutlich.

Bei Vorlage der vorläufigen Zahlen Mitte Januar hatte ThyssenKrupp   bereits einen Vorsteuergewinn von deutlich über 400 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Der Konzern profitiert wie seine Wettbewerber von dem hohen Stahlbedarf, der vor allem von der Nachfrage aus China getrieben wird. Die Stahlsparte der Düsseldorfer verbuchte im ersten Quartal einen Vorsteuergewinn von 351 Millionen Euro nach 114 Millionen Euro im Vergleichzeitraum des Vorjahres. Der Umsatz kletterte von 2,92 Milliarden Euro auf 3,62 Milliarden Euro.

Für das Gesamtjahr stellte Konzernchef Ekkehard Schulz eine weitere Ergebnisverbesserung in Aussicht. "Im weiteren Jahresverlauf gehen wir von einer erfreulichen Geschäftsentwicklung aus", bekräftigte er. Der Umsatz soll demnach auf rund 41 Milliarden Euro steigen und der Vorsteuergewinn soll das Rekordniveau des Vorjahres übertreffen. ThyssenKrupp sieht allerdings ein Nachlassen der Nachfrage aus China.

Mehr lesen über