Startups : Falsches Personalmanagement ist schuld am Scheitern - DER SPIEGEL
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Startups Falsches Personalmanagement ist schuld am Scheitern

Fehler bei der Einstellung von Mitarbeitern bedeuten für jedes zweite Internet-Startup das Ende. Einer Studie der Unternehmensberatung Arthur Andersen zufolge, reicht eine gute Geschäftsidee allein nicht aus.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Christian Cahn von Seelen von der Unternehmensberatung sagte dem "Handelsblatt", die Gründer verfehlten ihre Ziele, weil sie die falschen Leute einstellten, die Mitarbeiter falsch managten oder sie falsch entlohnten. "Alle haben die Idee, ihre Mitarbeiter zu beteiligen, aber sie verkennen steuerliche und gesellschaftsrechtliche Fallstricke." Mitarbeiter und Firmen müssten dann oft hohe Steuern nachzahlen, oder die Firmen müssten an die Substanz, um die Prämien zu zahlen.

Etwa 56 Prozent der gescheiterten Existenzgründer sind der Studie zufolge Traumtänzer. 59 Prozent seien nicht belastbar genug und 60 Prozent glaubten selbst nicht fest genug an ihre Pläne. "Die gute Geschäftsidee ist für Dotcom-Unternehmen allenfalls die halbe Miete", sagte Cahn von Seelen. Für die Studie wurden 200 Risikokapitalgesellschaften zu ihren Erfahrungen mit Firmengründern befragt.