Stellenabbau Post will angeblich 7500 Fahrer loswerden
Hamburg - Bis zum Jahr 2004 sollen etwa 7500 Stellen bei der Post wegfallen. Darauf hätten sich Postchef Klaus Zumwinkel und ver.di-Vorstand Rolf Büttner verständigt, berichtet die "Financial Times Deutschland". Die Gewerkschaften seien bisher von einem Abbau von 12.000 Stellen ausgegangen.
Nach Angaben eines Post-Sprechers hofft das Unternehmen mit dem Personalschnitt ab 2004 jährlich knapp über 100 Millionen Euro einsparen zu können, hieß es. Betroffen seien vor allem Mitarbeiter des Briefgeschäfts, die regionale Verkehre zwischen Verteil- und Sammelzentren abwickeln. Ihr Job soll künftig von mittelständischen Spediteuren erledigt werden, schreibt das Blatt.
Sämtliche Zustelltransporte zum Kunden würden jedoch auch künftig ausschließlich von Post-Mitarbeitern durchgeführt. Festgeschrieben worden sei, dass der Staatskonzern den Brief-Fahrdienst noch bis Ende 2007 mit mindestens 4500 eigenen Mitarbeitern betreiben müsse.
Zwischen 2004 und 2007 finde schließlich keine weitere Fremdvergabe mehr statt. Gegen die Fremdvergabe von Transporten hatte die Postgewerkschaft massiv protestiert.