Stephan Schmidheiny
ist Unternehmer, gehört zu den reichsten Leuten der Welt und propagiert eine umweltgerechte Produktion. Nach dem Studium wollte der heute 48jährige Jurist als Entwicklungshelfer nach Uganda gehen, trat dann aber doch in den Konzern seines Vaters ein. Dort setzte er Mitte der Siebziger den Verzicht auf Asbest bei der Eternitherstellung durch. Schmidheiny schichtete das geerbte Vermögen in den vergangenen Jahren zielstrebig um, heute steht er einem Imperium vor, zu dem neben Immobilien- und Industriebeteiligungen auch der deutsche Kamerahersteller Leica gehört. Der Schweizer, dessen Vermögen auf rund fünf Milliarden Mark geschätzt wird, sitzt in verschiedenen Verwaltungsräten, engagiert sich bei Entwicklungsprojekten der Uno und schreibt Bücher. Sein neues Werk »Finanzierung des Kurswechsels« beschäftigt sich mit der Rolle der Finanzmärkte bei der Umstellung auf ein umweltverträgliches Wirtschaftswachstum.