Steuerpolitik: Die Spekulationsfrist soll bleiben - DER SPIEGEL
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Steuerpolitik Die Spekulationsfrist soll bleiben

Nach Angaben der Grünen-Finanzpolitikerin Christine Scheel wird die Spekulationsfrist für die Besteuerung von Wertpapier und Immobilienverkäufen nicht abgeschafft. Diese soll allerdings verlängert werden.
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Berlin - Scheel sagte nach einem Gespräch der Finanzexperten von SPD und Grünen, die Spekulationsfrist werde nicht abgeschafft. Klar sei nach dem Gespräch, dass nun eine Verlängerung der Spekulationsfrist erwogen werde, so die Politikerin. In der Diskussion sei der Vorschlag einer Verlängerung dieser Frist bei Aktienverkäufen von derzeit einem auf fünf Jahre sowie die Belassung der Spekulationsfrist für nicht selbst genutzte Immobilien, in der besteuert wird, bei zehn Jahren. Einig seien sich beide Seiten auch, dass es keine Rückwirkung einer neuen Besteuerungsregel geben werde. Stichtag solle das Kaufdatum von Wertpapieren oder Immobilien sein, sagte Scheel.

Die endgültige Festlegung zu dieser Frage muss nun vom Finanzministerium in einer Gesetzesvorlage getroffen werden. Nach den bisherigen Plänen des Ministeriums sollten Wertzuwächse bei Aktien oder Fondsanteilen künftig grundsätzlich besteuert werden. Bislang müssen Anleger Gewinne nur versteuern, wenn sie Aktien innerhalb eines Jahres und Immobilien innerhalb von zehn Jahren verkaufen.