Strategiewechsel: Deutsche Post wagt Konzernumbau - DER SPIEGEL
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Strategiewechsel Deutsche Post wagt Konzernumbau

Die Deutsche Post erwägt den größten Konzernumbau seit zehn Jahren. So soll das schwächelnde Paketgeschäft in die Briefsparte integriert werden. Betroffen sind 180.000 Mitarbeiter.
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Berlin - Über die neue Strategie bei der Deutschen Post  berichtet die "Welt" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Demnach soll es in Zukunft nur noch eine Zustellorganisation und eine Verwaltung für beide Geschäftssparten geben. Im Detail sei geplant, die beiden Zustellbereiche Brief und Paket (Express) komplett zusammenzulegen und die Verwaltung zu bündeln.

Betroffen von den Veränderungen seien rund 180.000 Mitarbeiter. Die bei der Post engagierten Gewerkschaften Ver.di und DPV befürchteten einen Stellenabbau als Folge der Neuorganisation, schreibt die Zeitung. Offen sei zudem, was aus den Brief- und Sortierzentren im Inland werde.

"Es finden kontinuierlich Überlegungen statt, wie wir die Qualität unserer Leistungen in den Geschäftsbereichen Brief und Express dem Kunden gegenüber verbessern können", zitiert die "Welt" Post-Sprecherin Silje Skogstad "Neben dem Produktangebot werden auch operative Prozesse in diese Überlegungen mit einbezogen. Wir prüfen dabei alle Möglichkeiten."

Die Pläne gehen laut "Welt" auf eine intensive, mehrere Monate lange Untersuchung der Unternehmensberatung McKinsey zurück. Die Ergebnisse des Projekts lägen nun vor. Nach Informationen der Zeitung würden die Gewerkschaften darüber vom Vorstand am kommenden Freitag informiert. Komme es zu dem vom Management favorisierten Umbau, solle das Vorhaben von Vorstand Hans-Dieter Petram geleitet werden.

tim/dpa-AFX/ddp