Streik in der Fertigung: High Noon bei Boeing - DER SPIEGEL
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Streik in der Fertigung High Noon bei Boeing

Ab zwölf Uhr Ortszeit geht in Boeings Seattler Stammwerk und anderen Fertigungsstätten nichts mehr. Dann treten mehr als 18.000 Arbeiter des Flugzeugbauers in den Streik. Die Produktion neuer Maschinen wird komplett zum Erliegen kommen.
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Seattle - Mitglieder der Mechaniker-Gewerkschaft beschlossen in der Nacht zum Freitag, in den Streik zu treten. Ab 12.01 wird in den Werken Seattle (Washington), Gresham (Oregon) sowie Wichita (Kansas) die Arbeit eingestellt. Ein Boeing-Sprecher   erklärte, die Fertigung von Maschinen für die kommerzielle Luftfahrt werde komplett zum Erliegen kommen. "Während des Streiks werde keine Maschinen gebaut", so der Sprecher.

Mehr als 80 Prozent der Arbeiter stimmten für den Streik. Auslöser war ein dreijähriges Tarifvertragsangebot des Boeing-Managements, das Gewerkschaftsführer Machinists District Lodge 751 als "Beleidigung" bezeichnet hatten.

Analysten erwarten, dass der Ausstand erhebliche Auswirkungen auf den Luftfahrtriesen haben wird. Boeings Auftragseingänge hatten sich in den vergangenen Monaten stark verbessert, sodass der Streik denkbar ungelegen kommt.