Streit um Pension: Ex-Chef Claassen verklagt EnBW - DER SPIEGEL
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Streit um Pension Ex-Chef Claassen verklagt EnBW

Utz Claassen zieht gegen seinen alten Arbeitgeber vor Gericht: Der frühere EnBW-Chef fordert jährliche Pensionszahlungen in sechsstelliger Höhe. Der Stromkonzern wirft Claassen vor, keine Angaben über seine Beratungstätigkeit beim Finanzinvestor Cerberus gemacht zu haben.
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Karlsruhe - Zurückhaltung war nie seine hervorstechendste Eigenschaft: Utz Claassen galt immer als Lautsprecher der Energie-Branche. Nun klagt er gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber EnBW  . Der ehemalige Vorstandschef des Engergiekonzerns fordert die Fortsetzung der Pensionszahlungen von jährlich knapp 400.000 Euro.

EnBW hatte die Zahlungen Anfang des Jahres eingestellt, weil Claassen nach seinem Abschied 2007 zu dem Finanzinvestor Cerberus gewechselt war. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der "Financial Times Deutschland".

Der EnBW-Sprecher sagte, mit Aufnahme der Tätigkeit für Cerberus sei "der Grund für die Zahlung des Übergangsgelds entfallen". Claassen habe EnBW bislang keine konkreten Angaben über die Höhe seiner derzeitigen Vergütung gemacht.

Nach Stationen unter anderem bei McKinsey, Volkswagen   und Sartorius   war Claassen 2003 bei EnBW als Vorstandschef eingestiegen. Die Höhe seines Gehalts als Chef des viertgrößten deutschen Strom- und Gaskonzerns von rund vier Millionen Euro für 2004 hatte Diskussionen im Umfeld von EnBW ausgelöst.

cte/AP/AFP/ddp