Streit um Strategie: Bei T-Systems geht noch ein Manager - DER SPIEGEL
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Streit um Strategie Bei T-Systems geht noch ein Manager

Neuer Ärger bei T-Systems: Mit Axel Knobe verlässt ein weiterer Topmanager das Unternehmen. Knobe war massiv in die Kritik geraten, nachdem er bei einer internen Veranstaltung die Lage bei der Telekom-Tochter mit den Terroranschlägen vom 11. September verglichen hatte.
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Bonn – Offiziell hat der Abgang Knobes freilich nichts mit dem Patzer zu tun: Man trenne sich wegen unterschiedlicher Ansichten über die strategische Ausrichtung der Geschäftskundensparte, hieß es bei der Telekom  . Knobe war im April vergangenen Jahres mit der Übernahme der VW-Tochter Gedas zu T-Systems gekommen. Der 57-Jährige werde seinen Posten nun zum Monatsende niederlegen, teilte die Telekom jetzt mit. Bisher ist der Manager zuständig für Vertrieb und Kundenbetreuung bei T-Systems.

Kommissarische Nachfolgerin wird Zvezdana Seeger, die seit 1995 bei der Telekom ist. Zwischenzeitlich war sie für die Technik bei Toll Collect zuständig, wo sie sich den Ruf einer Krisenmanagerin erwarb.

Die Deutsche Telekom sucht derzeit einen Partner für T-Systems Enterprise Services, um das internationale Geschäft zu stärken. Die Verhandlungen werden indes immer wieder durch Wechsel im Management gestört. Im Mai war T-Systems-Chef Lothar Pauly wegen einer möglichen Verstrickung in die Siemens-Affäre zurückgetreten. Im Juni folgte dann der Leiter des Automobil-Bereichs der Geschäftskundensparte Hans-Jürgen Schwerhoff.

ase/dpa