Streit vor Gericht: Chrysler will Stromausfall-Millionen von Allianz - DER SPIEGEL
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Streit vor Gericht Chrysler will Stromausfall-Millionen von Allianz

Im August 2003 legte der Stromausfall im Nordosten der USA und in Kanada 14 der 31 Standorte des Autobauers Chrysler lahm. Der Konzern ist der Ansicht, dass er dafür vom Versicherer Allianz entschädigt werden muss – und will die Forderungen vor Gericht durchsetzen.
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Detroit - Das Unternehmen habe eine entsprechende Klage gegen die Allianz   und ihre kanadischen und kalifornischen Filialen eingereicht, wie die Zeitung "Detroit News" am Sonntag berichtete. Diese Klage sei bereits im vergangenen Monat erfolgt, war aber bisher nicht öffentlich bekannt. Die Allianz habe zuvor eine Zahlung abgelehnt. Ein Anwalt der Versicherung wollte in den USA keinen Kommentar zu dem Fall abgegeben.

Chrysler geht in seiner Klage in einer ersten Schätzung von Schäden in Höhe von 33,1 Millionen Dollar (25,4 Millionen Euro) aus. Zudem fordert das Unternehmen eine Verzinsung der Summe.

Nach Angaben der "Detroit News" wurde 2003 in insgesamt 70 Werken in der gesamten US-Automobilinsturie die Produktion angehalten. 100.000 Beschäftigte hätten nicht arbeiten können.

Bei Chrysler seien vor allem Werke in Michigan und Ontario betroffen gewesen. In der Zeit des Stromausfalles habe es einen Produktionsausfall von 10.000 Wagen gegeben, 1000 Wagen hätten verschrottet werden müssen.