Studie: Welche Städte trotz Wirtschaftskrise wachsen - DER SPIEGEL
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Studie Welche Städte trotz Wirtschaftskrise wachsen

Obwohl Deutschland in einer tiefen Wirtschaftskrise steckt, gibt es einige Inseln der Seligkeit. Eine nordrhein-westfälische Großstadt wird in den kommenden zehn Jahren einer Studie zufolge um satte 28 Prozent wachsen.
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Hamburg - Die Ballungszentren Düsseldorf, München und Hamburg kommen einer Studie zufolge am besten aus dem Konjunkturtief heraus und bleiben die Motoren des Wachstums. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin "Capital" in seiner neusten Ausgabe (Donnerstag) unter Berufung auf eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstitut Feri.

Untersucht wurde die regionale Wirtschaftskraft der 60 wichtigsten Städte Deutschlands bis Ende 2009 mit Blick auf Wirtschaftsleistung, Arbeitsplätze, Bevölkerungsentwicklung und Kaufkraft. Die Dienstleistungsmetropole Düsseldorf sei Nummer eins unter den deutschen Städten, mit einem prognostizierten Wachstum von 28 Prozent in diesem Jahrzehnt.

Die Untersuchung sieht München auf Platz zwei und Hamburg auf Rang drei vor Köln und Stuttgart. Der Dienstleistungssektor sei der einzige Bereich, in dem die Beschäftigung nennenswert wachsen werde.

Als Verlierer stuft die Studie Ostdeutschland ein: Auf den letzten fünf Plätzen landen Chemnitz, Magdeburg, Halle, Schwerin und Rostock. Dabei werde es Schlusslicht Rostock besonders hart treffen, so "Capital". Hier werde in diesem Jahrzehnt jeder achte Job verloren gehen. In Berlin gebe es dagegen Anzeichen für einen regionalen Aufschwung. Im Ranking erreiche die Hauptstadt Platz 30 und habe sich damit im Vergleich zur einer Feri-Studie zu 2001 am stärksten verbessert.