Subventionsabbau: Berufspendlern drohen höhere Fahrpreise - DER SPIEGEL
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Subventionsabbau Berufspendlern drohen höhere Fahrpreise

Millionen Pendler müssen sich auf höhere Preise für Busse, Regional- und U-Bahnen einstellen: SPD und Union haben sich einem Agenturbericht zufolge darauf verständigt, die jährlichen Mittel für die Förderung des Nahverkehrs um dreistellige Millionenbeträge zu kürzen.
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Berlin - Bereits 2006 wolle die neue Bundesregierung die Gelder, die sie den Ländern für den Nahverkehr zur Verfügung stellt, um fünf Prozent verringern, berichtet die Nachrichtenagentur Reutuers. Sie beruft sich auf Verkehrspolitiker der Großen Koalition.

Im Jahr 2009 würden die Länder dann zehn Prozent weniger erhalten, so der Bericht. Derzeit gibt der Bund knapp sieben Milliarden Euro jährlich für die Förderung aus.

Die Länder verwenden die Bundesmittel, um einen flächendeckenden Nahverkehr zu gewährleisten. Werden die Fördergelder verringert, müssen die Länder entweder selbst einen höheren Beitrag leisten, das Angebot einschränken oder die Preise erhöhen.

Besonders betroffen von den Kürzungsvorhaben ist die Deutsche Bahn, die einen wesentlichen Teil des Nahverkehrsangebots bereitstellt.