Super-Airbus Beluga schluckt Riesenteile nicht
Hamburg - Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE bestätigte Dasa-Sprecher Rolf Brandt, dass die Transportfrage bei dem neuen Super-Airbus bisher ungeklärt ist. "Wie die Airbus-Teile nach Toulose kommen, das ist Sache der Franzosen," so Brandt. Nach seinen Worten können die Rumpfteile des A3XX nicht wie herkömmlich auf dem Luftweg von Hamburg nach Toulouse gebracht werden. Auch die mehr als 30 Meter langen Flügel, die aus Großbritannien kommen sollen, sind in der Luft bisher nicht transportabel. Dazu müsste erst eine größere Version des Transportflugzeuges gebaut werden.
Von Hamburg aus sollen die riesigen A3XX-Teile per Schiff zu einem französischen Hafen geliefert werden. Wie es dann nach Toulouse weitergehen soll, das steht offenbar momentan noch in den Sternen. Eine mögliche Lösung wäre der Cargolifter, ein Luftschiff für den Lastentransport. Dieses hat aber noch nicht einmal seinen Jungfernflug absolviert. Überlegungen dazu bestätigte Airbus-Geschäftsführer Noel Forgeard auf einer Pressekonferenz in Paris. "Der CargoLifter ist eine der Möglichkeiten, die ins Auge gefasst werden", sagte Forgeard. Mehrere Segmente des neuen A3XX sind bis zu fünf Stockwerke hoch.