Superreiche Bald zehn Millionen Dollar-Millionäre
Hamburg - Die meisten Neu-Millionäre kommen aus Singapur, Indien, Indonesien und Russland. Grund für den Anstieg sind laut der Studie des Finanzdienstleister Capgemini und der US-Investmentbank Merrill Lynch das starke Wachstum der Weltwirtschaft und die kräftigen Gewinne am Aktienmarkt.
Zusammen kommen die Dollar-Millionäre auf ein Vermögen von 37,2 Billionen Dollar oder 27,7 Billionen Euro ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 Prozent. 94.970 Menschen verfügen der Studie zufolge sogar über ein Vermögen von mehr als 30 Millionen Dollar.
Berücksichtigt wurden dabei nur finanzieller Besitz wie Bargeld, Aktien, Anleihen und Ähnliches. Der Wert von Immobilien wurde ebenso wenig erfasst wie der von Sammlerobjekten wie Kunst, Antiquitäten oder Münzen.
In Indien, dem Land mit dem zweitstärksten Zuwachs an Millionären, hatten im vergangenen Jahr erstmals mehr als 100.000 Menschen mehr als eine Million Dollar (rund 744.000 Euro) zur Verfügung. Das ist der Merrill-Lynch-Studie zufolge ein Anstieg um 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nur in Singapur ist demnach der Anstieg mit 21,2 Prozent größer gewesen.
mas/kaz/AFP/dpa