Swissair Gebrauchtflugzeughändler ohne Fortune
Zürich - Swissair-Sprecher Erwin Schärer bestätigte einen Bericht des Zürcher "Tages-Anzeigers". Damit bleiben die 19 Maschinen, die bis zum Jahr 2006 dem US-Kurierdienst hätten abgegeben werden sollen, erst einmal bei der Swissair.
Die Leasinggesellschaft, der die Flieger gehörten, suche nun nach neuen Lösungen, sagte Schärer. Dabei sei insbesondere die Frage entscheidend, wie viele Langstreckenflugzeuge die neue Crossair dereinst betreiben werde. Um Standschäden zu vermeiden, würden die MD-11 in einem Rotationssystem eingesetzt.
Gemäß Schätzungen von Medien hatte der Wert der Flugzeuge vor dem 11. September rund eine Milliarde Schweizer Franken betragen. Seither sind die Preise stark eingebrochen. Der Swissair-Sprecher machte keine Angaben zum Wert der Maschinen und zur Höhe des geplatzten Fedex-Angebots.