T-Aktie Experten befürchten Talfahrt
Hamburg - Dies wird allerdings nach Einschätzung von Theo Kitz, Analyst bei Merck Finck, den Sinkflug der T-Aktie nicht aufhalten. "Der Druck auf das Papier wird anhalten, weil sich die ehemaligen Aktionäre von Voicestream nach der Übernahme durch die Deutsche Telekom auch in Zukunft von ihren erhaltenen T-Aktien trennen werden", sagt Kitz im Gespräch mit manager-magazin.de. Nach Informationen des Analysten geht die Deutsche Telekom davon aus, dass in den kommenden Monaten bis zur Hälfte der 1,2 Milliarden Aktien zum Verkauf stehen werden, mit denen der Konzern die Voicestream-Übernahme zum Teil finanziert hat.
Zwar habe die Deutsche Telekom mit drei Banken eine Art Task Force zur Kurspflege beauftragt, doch zeigt dies bislang wenig Wirkung. Die Banken sollen den Rückfluss der Papiere über Aufkäufe steuern und dann in kleinen Tranchen wieder an den Markt abgeben. "Die Institute können nicht alles aufnehmen, was derzeit an T-Aktien auf den Markt kommt", mutmaßt Kitz.
In den USA seien Unternehmen und T-Aktie bei den Anlegern trotz breit angelegter Road-Show weitgehend unbekannt. "Deutsche Telekom - damit können viele Anleger nichts anfangen. Das ist in den USA noch kein Markenname", deutet Kitz das Verhalten der ehemaligen Voicestream-Aktionäre.