T-Online Endlich schwarze Zahlen
Darmstadt - In den ersten drei Monaten des Jahres verwandelte die Telekom-Tochter das Vorjahresergebnis von minus 92 Millionen Euro in ein Plus von zwei Millionen Euro. Beim operativen Ergebnis hat sich T-Online nach Konzernangaben von minus 28 Millionen Euro vor einem Jahr auf plus 59 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich um 22,1 Prozent auf 445 Millionen Euro.
Eine Erhöhung des Gewinnziels für 2003 schloss das Management nicht aus. Man werde aber zunächst das zweite Quartal abwarten, ehe man dazu konkrete Angaben mache, hieß es auf einer Telefonkonferenz. Vorerst halte man an dem Ziel fest, in diesem Jahr ein Ebitda von 180 Millionen bis 210 Millionen Euro und einen Umsatz von 1,9 Milliarden bis 2,1 Milliarden Euro zu erwirtschaften.
Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im ersten Quartal 2003 auf 76 Millionen Euro. Auch im Ausland verzeichnete T-Online mit einem Anstieg des Umsatzes um 59 Prozent auf 40 Millionen Euro eine positive Entwicklung. Der Verlust der Auslandsgesellschaften vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verringerte sich um 16 Millionen Euro auf minus 10 Millionen Euro.
Die Zahl der Kunden stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 auf 12,5 Millionen. Dabei konnte der Anteil der Surfer mit Breitbandzugang von 18 auf 24 Prozent gesteigert werden.
Der Aktienkurs von T-Online legte am Dienstag im frühen Handel von 4,76 Prozent auf 7,27 Euro zu. Der TecDax stieg unterdessen um 0,9 Prozent auf 393 Punkte.