Tabakkonzern: Philip Morris schmettert Raucherklage ab - DER SPIEGEL
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Tabakkonzern Philip Morris schmettert Raucherklage ab

Erfolg für Philip Morris: Ein Gericht im US-Bundesstaat Illinois hat eine milliardenschwere Schadensersatzklage gegen den Tabakkonzern zurückgewiesen.
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Chicago - Der Illinois Supreme Court hob heute in Chicago die Entscheidung einer niederen Gerichtsinstanz auf. Diese hatte den Konzern zuvor zu einer Zahlung von gut zehn Milliarden Dollar wegen angeblichen Betrugs mit sogenannten "Lights"-Zigaretten verurteilt.

Die Kläger fühlten sich durch die Bezeichnung "leicht" bei der Vermarktung verschiedener Zigarettenmarken in die Irre geführt. Dies hätte suggeriert, dass diese Zigaretten weniger gesundheitsschädlich seien als andere Sorten. Das Gericht entschied nun, dass die US-Wettbewerbsbehörde FTC den Zigarettenherstellern diesen Zusatz zugelassen habe.

Die Aktie des Philip-Morris-Mutterkonzerns Altria Group reagierte mit einem Kurssprung auf das Urteil. Die Papiere stiegen um knapp sechs Prozent auf 78 Dollar.

Mit der Entscheidung fiel auch eine wichtige Hürde bei der von Altria geplanten Trennung der Tochter Kraft Foods vom Geschäft mit Tabakprodukten. So hatte der Konzern in der Vergangenheit klar gestellt, dass das Verfahren über die Sammelklage vor diesem Schritt beendet sein müsse.