Tarifeinigung: Postler landen bei 3,5 Prozent - DER SPIEGEL
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Tarifeinigung Postler landen bei 3,5 Prozent

Nach Warnstreiks und zähem Ringen ist der Tarifstreit bei der Deutschen Post beigelegt. Beide Seiten sind offenbar mit dem Ergebnis zufrieden.
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Münster - Beide Seiten einigten sich am Dienstag in Münster nach Angaben der Post   auf einen neuen Tarifvertrag mit einer Laufzeit bis zum April 2004, der eine Einmalzahlung im Mai von 43 Euro für die Arbeiter und Angestellten vorsieht. Vom 1. Juni an sollen die Löhne und Gehälter dann um 3,5 Prozent und ein Jahr später um weitere 3,2 Prozent steigen. Zudem werde das Weihnachtsgeld für die ostdeutschen Mitarbeiter erstmalig in diesem Jahr auf das Niveau der westdeutschen Bundesländer angehoben. Die Beamten sollen eine Einmalzahlung von 150 Euro erhalten.

Der Verhandlungsführer der Post, Walter Scheuerle, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. Er sprach von einer für beide Seiten tragfähigen Lösung. Man habe nun Planungssicherheit bis Ende April 2004, und die Kunden hätten wieder die nötige Verlässlichkeit. Verdi-Verhandlungsführer Rolf Büttner erklärte, das Ergebnis könne sich im Vergleich mit anderen großen Branchen sehen lassen. Der große Poststreik sei damit abgewendet.