Tarifgespräche: Telekom-Verhandlungen sind geplatzt - DER SPIEGEL
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Tarifgespräche Telekom-Verhandlungen sind geplatzt

Der Tarifstreit zwischen der Deutschen Telekom und der Gewerkschaft Ver.di spitzt sich zu. Die große Tarifkommission der Gewerkschaft erklärte die Gespräche einstimmig für gescheitert. Die Streiks werden nun ausgeweitet.
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Bonn - Die Arbeitgeber hätten kein weiteres Angebot vorgelegt, sagte Verdi-Verhandlungsführer Lothar Schröder. Die Streiks der Telekom-Beschäftigten würden nun ab Montag auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet, kündigte er heute in Bonn an.

Ver.di hatte gestern das erste von der Deutschen Telekom vorgelegte Angebot für die rund 110.000 Mitarbeiter der Festnetzsparte umgehend zurückgewiesen. Die Telekom bietet den Mitarbeitern von Festnetzsparte und Konzernzentrale eine Einmalzahlung von 1000 Euro in bar und T-Aktien an. Die Dienstleistungsgewerkschaft fordert hingegen eine Lohnerhöhung von sechs Prozent, was das Unternehmen wiederum als "realitätsfern" ablehnte. Das Telekom-Angebot sei "meilenweit davon entfernt, von den Beschäftigten angenommen zu werden", sagte hingegen die Gewerkschaft. Die Tarifparteien können nun die Schlichtung anrufen, um einen Kompromiss zu erreichen.

lan/AFP/dpa