Tarifstreit: Lokführer billigen Abschluss mit der Bahn - DER SPIEGEL
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Tarifstreit Lokführer billigen Abschluss mit der Bahn

Der längste Tarifstreit bei der Bahn ist nun auch formal beendet: Die Mitglieder der Lokführergewerkschaft GDL billigten das Tarifergebnis in der Urabstimmung mit 85,5 Prozent. Der GDL-Vorsitzende Manfred Schell zeigte sich zufrieden.
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Frankfurt am Main - Von rund 12.000 aufgerufenen Mitgliedern der Lokführergewerkschaft GDL beteiligten sich 8600 an der Urabstimmung. Mit großer Mehrheit billigten sie das mit der Deutschen Bahn ausgehandelte Ergebnis. Dies zeige die große Akzeptanz des neuen Lokführer-Tarifvertrages, sagte GDL-Chef Manfred Schell. Für die Annahme war eine Mehrheit von mindestens 25 Prozent der abgegeben Stimmen notwendig.

Der Arbeitskampf zwischen der GDL und der Bahn um Lohnerhöhungen und einen eigenständigen Tarifvertrag hatte sich fast ein Jahr hingezogen. Mit mehreren Streiks hatten die Lokführer schließlich ihre Forderungen weitgehend durchgesetzt.

Die Löhne wurden ab März um acht Prozent erhöht und sollen ab September um weitere drei Prozent steigen. Zudem verringert sich ab Februar 2009 die Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich um eine Stunde.

sil/Reuters/dpa