Tarifstreit: Verhandlungen bei der Telekom gescheitert - DER SPIEGEL
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Tarifstreit Verhandlungen bei der Telekom gescheitert

Die Tarifverhandlungen für rund 83.000 Telekom-Beschäftigte sind gescheitert, vier Gesprächsrunden brachten kein Ergebnis. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hofft nun auf den Schlichter - den SPD-Politiker Voscherau.
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Bonn - Die große Tarifkommission der Gewerkschaft erklärte die Verhandlungen an diesem Samstag für gescheitert. Ver.di glaube, durch eine Schlichtung werde es eher zu Fortschritten kommen, sagte Verhandlungsführer Lothar Schröder in Bonn. Schlichter ist der ehemalige Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau.

Am Freitagabend waren die Verhandlungen für die rund 83.000 Beschäftigten ergebnislos abgebrochen worden. Ver.di verlangte für die Tarifbeschäftigten der Telekom und der drei Service-Gesellschaften zuletzt 8,5 Prozent höhere Einkommen für zwölf Monate, mindestens aber 220 Euro mehr pro Monat, sowie einen entsprechenden Ausgleich zur Besoldungsanpassung für die Beamten.

Der Konzern hatte zuletzt eine schrittweise Entgelterhöhung von 5,5 Prozent über zwei Jahre und einen um ein Jahr verlängerten Kündigungsschutz ins Gespräch gebracht. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, hat die Gewerkschaft seit Mitte Februar wiederholt Warnstreiks durchgeführt.

itz/AP/ddp