Technologiesektor: PC-Markt geht durch die Decke - DER SPIEGEL
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Technologiesektor PC-Markt geht durch die Decke

Der weltweite PC-Markt hat im dritten Quartal kräftig zugelegt. Insgesamt wurden gut vierzehn Prozent mehr Computer abgesetzt - vor allem Notebooks.
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Hamburg/Stamford - Nach Angaben des Marktforschungsunternehmen Gartner wurden im dritten Quartal insgesamt 42,5 Millionen Rechner ausgeliefert - 14,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. "Fallende Systempreise, bessere Performance und das Interesse an drahtloser Technologie rücken Notebooks in den Fokus der Käufer, vor allem in den der Privatverbraucher", sagte Analyst Charles Smulders in einer Mitteilung. Seit mehreren Quartalen steigt der Anteil der Notebooks an den ausgelieferten PCs an. Apple-CEO Steve Jobs sieht 2003 deshalb als "Jahr des Notebooks" an.

Kurzfristig, so Smulders, könnten Laptops allerdings das Opfer ihres eigenen Erfolges werden: Durch die stark gestiegene Nachfrage nach tragbaren Rechnern werde das Angebot an LCD-Bildschirmen und Laptop-Festplatten knapp, was in den kommenden Quartalen zu höheren Preisen führen könne.

PC-Markt im dritten Quartal 2003

Unternehmen Marktanteil 3/2003 (%) Marktanteil 3/2002 (%) Wachstum (%)
Dell Computer 15.3 13.6 28.3
Hewlett-Packard 15.1 13.5 27.7
IBM 5.3 5.2 16.5
Fujitsu/Fujitsu Siemens 3.7 3.5 19.5
Toshiba 3.1 3.1 15.7
Andere 57.5 61. 7.3
Gesamt 100.0 100.0 14.1
Quelle: Gartner

Dell baut Vorsprung aus

Unangefochtene Nummer Eins auf dem weltweiten Computermarkt bleibt Dell   mit einem Marktanteil von nun 15,3 Prozent (siehe Tabelle). Der zweitplatzierte, Hewlett Packard (HP)  , konnte vor allem in den USA zulegen. Größter Verlierer war im dritten Quartal Gateway: In den Vereinigten Staaten verlor das Unternehmen mehr als ein Viertel seines Marktanteils.

Der Marktanteil von Apple Computer  , dem letzten PC-Hersteller, der seine Rechner nicht mit dem Microsoft-  -Betriebssystem Windows ausliefert, ging in den USA weiter zurück, obwohl das Unternehmen 4,9 Prozent mehr Geräte absetzte.

Thomas Hillenbrand

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