Telekom: Gewinn schrumpft weiter - DER SPIEGEL
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Telekom Gewinn schrumpft weiter

Die Deutsche Telekom hat im dritten Quartal erneut weniger verdient und will nun mit einem milliardenschweren Sparpaket gegensteuern. Der Bonner Konzern kündigte Einsparungen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro bis 2010 an.
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Bonn - Von Juli bis September kam die Deutschen Telekom  auf ein um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von knapp 5,1 Milliarden Euro, das sind über sieben Prozent weniger als vor einem Jahr. Alle drei Sparten inklusive des früher starken Mobilfunks verzeichneten Rückgänge. Auch im Vorquartal war der Gewinn schon geschrumpft. Das aktuelle Ergebnis liegt im Rahmen der Analystenerwartung.

Unter dem Strich wies die Telekom einen um 20 Prozent niedrigeren Reingewinn von 1,9 Milliarden Euro aus. Bereinigt machte die Telekom 980 Millionen Gewinn, das ist ein Minus von 34 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2005. Analysten hatten mit etwas über einer Milliarde Euro gerechnet.

Klar übertroffen wurde ihre Erwartung beim Umsatz, der um 2,8 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro stieg. Hier war die regionale Entwicklung erneut zweigeteilt. Während die Telekom im Ausland 6,5 Prozent zulegte, waren die Erlöse auf dem Heimatmarkt wiederum um 0,1 Prozent rückläufig. Allerdings wurde das Minus gegenüber dem Vorquartal deutlich eingedämmt, als die Erlöse noch über vier Prozent unter Vorjahr gelegen hatten.

Von den geplanten Einsparungen in Höhe von fünf Milliarden Euro sei der Großteil bereits gesichert, teilte der Konzern mit. 4,2 Milliarden bis 4,7 Milliarden Euro seien durch konkrete Maßnahmen hinterlegt. Bereits im kommenden Jahr soll das Kostensenkungsprogramm, das auf eine Verbesserung der Effizienz ziele, zu Einsparungen von zwei Milliarden Euro führen.

tim/ddp

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