Telekom Streiks werden ausgesetzt
Bonn - Die Schlichtungsgespräche starteten am 26. Mai, sagte eine Sprecherin der Deutschen Telekom. Für die Dauer des Verfahrens dürfen die Beschäftigten dann nicht streiken. Die Tarifparteien müssen sich jedoch zuvor auf einen Schlichter einigen.
Seit Tagen gab es von der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di organisierte bundesweite Warnstreiks bei der Telekom. Diese werden nun ausgesetzt, bestätigte ein Sprecher der Gewerkschaft.
An den Kundgebungen haben sich nach Angaben der Gewerkschaft insgesamt 25.000 Beschäftigte der Telekom beteiligt. Diese hohe Zahl sei ein klares Signal an den Arbeitgeber, so der Sprecher. In zunehmendem Maße seien auch Beamte bei den Aktionen zugegen gewesen.
Die Telekom bietet den 110.000 Beschäftigten eine Einmalzahlung von 1000 Euro in bar und in T-Aktien. Ver.di hat dieses Angebot zurückgewiesen. Die Gewerkschaft hatte am vergangenen Wochenende die Tarifgespräche für gescheitert erklärt. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von sechs Prozent.