Terror-Krise: Compaq warnt vor Verlusten - DER SPIEGEL
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Terror-Krise Compaq warnt vor Verlusten

Compaq-Chef Michael Capellas bereitet seine Aktionäre auf Verluste vor. Um Begründungen für die Misere ist er nicht verlegen. Die Terror-Anschläge in den USA seien schuld, ein Preiskampf auf dem PC-Markt - und das schlechte Wetter in Taiwan.
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Houston - Damit geht der Computer-Hersteller aus Texas geschwächt in die geplante Fusion mit Hewlett-Packard (HP). Für das dritte Quartal rechnet Compaq mit einem Umsatz von 7,4 bis 7,5 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mit. Die Zahlen liegen zwölf Prozent unter denen der vorangegangenen drei Monate. Compaq erwartet zudem einen operativen Quartalsverlust von fünf bis sieben Cents je Aktie.

Die Gesellschaft machte die raschere Verschlechterung der Konjunktur verantwortlich. Sie sei durch die Tragödie vom 11. September und damit verbundene Versorgungs- und Logistikereignisse verschlimmert worden. Die Fusionsgespräche mit HP hätten die Einnahmen ebenso gesenkt wie ein Preiskampf auf dem PC-Markt. Hinzu komme, dass ein Taifun in Taiwan viele wichtige Zulieferbetriebe beschädigt habe.

Compaq-Chef Capellas sagte, im dritten Quartal sei ein "vollkommener Sturm" über das Unternehmen hinweggezogen.