Terroranschläge Anwalt erwartet Milliardenklagen
Die Terroranschläge von New York werden für die Transportbranche vielleicht noch teurer als bisher erwartet. Die Unternehmen könnten das Ziel zahlreicher Klagen von Terroropfern werden.
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Hamburg - Der auf Schadenersatzklagen spezialisierte Münchner Anwalt Michael Witti schätzt die Entschädigungsforderungen von Hinterbliebenen der Terrorkatastrophe in den USA auf bis zu 75 Milliarden Mark. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Bisher haben sich laut Witti rund ein Dutzend Angehörige von Opfern gemeldet. Die Zahl werde jedoch steigen, so der Münchner Anwalt. Nach Einschätzung Wittis, der auch zahlreiche ehemalige NS- Zwangsarbeiter vertreten hat, seien nach amerikanischer Rechtsprechung bis zu 15 Millionen Mark Schmerzensgeld für die Familien der Verstorbenen vom 11. September wahrscheinlich. Verklagt würden laut Witti voraussichtlich Fluggesellschaften, Sicherheitsfirmen und Flughafenbetreiber.