Teure Tochter - DER SPIEGEL
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Unternehmen Teure Tochter

• aus DER SPIEGEL 38/1995
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Dem Volkswagenkonzern droht ein teures Desaster mit einer Tochtergesellschaft. Die Wolfsburger finden keinen Käufer für die Autovermietung Europcar, die im vergangenen Jahr bereits 70 Millionen Mark Verlust einfuhr, und müssen sie nun für viel Geld sanieren. Interessent Sixt sprang ab, weil den Branchenführer zwei teure Vereinbarungen bei dem Autovermieter störten: Europcar hat sich vertraglich verpflichtet, langfristig ein EDV-System von Ross Perot einzusetzen, das bislang häufig fehlerhaft arbeitete. Zudem gab VW der Belegschaft eine weitgehende Beschäftigungsgarantie, die Sixt nicht übernehmen wollte. Volkswagen muß jetzt rund 400 Millionen Mark für die Sanierung der angeschlagenen Autovermietungstochter investieren.

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