Teurer Baumarkt Bahr-Eigner prüfen Milliarden-Verkauf
Frankfurt am Main - Im Falle eines kompletten Verkaufs hofften die Eigner, rund eine Milliarden Euro zu erlösen, schreibt die "Financial Times Deutschland". Den größten Teil des Preises machten dabei die Immobilien aus, deren Wert auf rund 800 Millionen Euro veranschlagt werde. Eine Sprecherin der Inhaberfamilien habe sich nicht dazu äußern wollen.
Die Suche nach einem Partner oder Investor für die Nummer neun der Baumarktbranche hatte im Frühjahr begonnen, wie es hieß. Es gebe dabei keine Vorgaben, was die Höhe des abzugebenden Anteils angehe. Er könne auch 100 Prozent betragen.
Nachdem das Managementteam das Unternehmen in den vergangenen Wochen in Frankfurt potenziellen Interessenten präsentiert habe, gehe der Prozess jetzt in eine zweite Runde. "Im nächsten Schritt werden wir gemeinsam mit den Gesellschaftern den Kreis möglicher potenzieller Partner und Investoren eingrenzen und mit diesen in den kommenden Monaten weitere Gespräche führen", habe die Geschäftsführung den Mitarbeitern per E-Mail am Montagabend mitgeteilt.
Bis September solle der Prozess abgeschlossen sein. Unter den Interessenten seien sowohl Unternehmen aus der Baumarktbranche wie auch Finanzinvestoren.
itz/dpa-AFX