Teurer Winter Ölpreis klettert wieder über 50 Dollar
New York/London - "Der Schneesturm im Nordosten der USA zeigt, dass der Winter noch lange nicht zu Ende ist", sagte Ölexperte Kevin Kerr von Kerr Trading International. Auch aus Sicht von Analystin Ingrid Sternby von Barclays Capital könnte das Winterwetter die Ölpreise noch weiter in die Höhe treiben.
In New York stieg der Preis für ein 159-Liter-Fass (Barrel) der Sorte Light Sweet Crude zur März-Auslieferung zeitweise um mehr als zwei US-Dollar auf 50,40 US-Dollar. Am Londoner Energiemarkt erreichte der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent einen Jahreshöchststand von gut 48 US-Dollar.
Wie viel kann die Opec noch fördern?
Am Markt gebe es neue Sorgen über die langfristige Versorgungslage bei Rohöl, sagten Analysten. Die Nachfrage am Weltmarkt steige weiter, und die Förderorganisation Opec stoße offenbar an ihr Förderlimit.
Der neuerliche Anstieg des Ölpreises und auch des Euro haben die Stimmung im Frankfurter Aktienhandel verhagelt. Der Deutsche Aktienindex Dax schloss um 0,69 Prozent schwächer bei 4323,21 Zählern. Auch bei den wichtigsten Neben- und Technologiewerten ging es abwärts: Der MDax verlor 0,92 Prozent auf 5735,46 Punkte und der TecDax 0,35 Prozent auf 539,12 Punkte.
Der Kurs des Euro legte gegenüber dem Dollar kräftig zu. Der Referenzkurs der Gemeinschaftswährung wurde mit 1,3193 Dollar festgelegt nach 1,3055 Dollar am Vortag.