Teures Gemüse - DER SPIEGEL
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LEBENSMITTEL Teures Gemüse

• aus DER SPIEGEL 3/2002
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Heftige Schneefälle in Südeuropa kommen die deutschen Verbraucher teuer zu stehen. Denn Tausende der folienbedeckten Gewächshäuser in Spanien, Griechenland und der Türkei sind unter der Schneelast zusammengebrochen. Ein großer Teil der Gemüse kann wegen Frostschäden nicht geerntet werden. Das mittlerweile extrem knappe Angebot treibt die Preise in die Höhe. Laut der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle für Erzeugnisse der Land, Forst und Ernährungswirtschaft GmbH kosteten Salatgurken in der ersten Woche des neuen Jahres bundesweit im Schnitt 1,60 Euro, das sind über 70 Prozent mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Die Zucchini-Preise kletterten sogar um 94 Prozent auf 3,79 Euro pro Kilo. Aber auch für Eisbergsalat, Kopfsalat, Broccoli und Blumenkohl mussten die Verbraucher über die Hälfte mehr bezahlen als noch vor einem Jahr. Vergangene Woche zogen die Preise dann noch einmal an - und viele Einzelhändler nahmen das teure Gemüse ganz aus dem Sortiment.

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