Teures Milieu
Rund 20 Milliarden Schwedenkronen (zwölf Milliarden Mark) muß die schwedische Industrie in den nächsten zehn Jahren insgesamt aufbringen, um in den Betrieben ein Arbeitsmilieu nach den staatlichen Vorschriften zu schaffen. Im Durchschnitt wird jährlich ein Zehntel der Investitionssumme dafür ausgegeben, die Lärm- und Schmutzbelästigung der Arbeitnehmer zu verringern. Darüber hinaus müssen die größeren Unternehmen des Landes 20 Prozent ihres Gewinns an betriebliche Schutzkomitees abliefern, die ebenfalls die Verbesserung des Arbeitsmilieus zum Ziele haben. Die hohen Investitionen sollen den Unternehmen zumindest teilweise wieder zugute kommen -- durch Verringerung der Arbeitsschäden und Produktionsausfälle, die jährlich etwa zwei Milliarden Kronen kosten.