Texas Instruments: 2500 Mitarbeiter entlassen - DER SPIEGEL
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Texas Instruments 2500 Mitarbeiter entlassen

Der Chiphersteller Texas Instruments hat vor einem Umsatzeinbruch im zweiten Quartal gewarnt. 2500 Mitarbeiter müssen gehen.
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Dallas - "Wir befinden uns in einer der schärfsten Abwärtsbewegungen, die unsere Branche bisher durchgemacht hat. Das erfordert harte, aber besonnene geschäftliche Entscheidungen", teilte das Unternehmen nach Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse des ersten Quartals mit. Dazu zähle die Entlassung von 2500 Mitarbeitern.

Der Nettogewinn halbierte sich den Angaben zufolge in den ersten drei Monaten gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 421 Millionen auf 230 Millionen Dollar. Pro Aktie beträgt der Gewinn damit 18 Cent - zwei Cent mehr, als Analysten erwartet hatten. Der Umsatz ging von 2,76 Milliarden Dollar auf 2,53 Milliarden Dollar (5,6 Milliarden Mark) zurück.

Im zweiten Quartal erwartet der Chiphersteller einen 20-prozentigen Umsatzeinbruch. Das Unternehmen wollte sich nicht dazu äußern, ob der Umsatz im dritten Quartal um weitere 20 Prozent sinken könnte, räumte aber ein, dass die PC-Nachfrage schwach bleibe und sich enorme Lagerbestände im Vertriebskanal befinden. "Es ist unklar, wann die Nachfrage nach unseren Halbleiter-Produkten wieder anzieht", hieß es.

Die europäischen Umsätze waren im ersten Quartal noch am stabilsten. "Das hatte weniger mit den wirtschaftlichen Bedingungen dort zu tun als mit starken DSL-Verkaufszahlen", teilte das Unternehmen mit. Obwohl die Nachfrage nach schneller Datenübertragung seitens der Endverbraucher derzeit schwach erscheine, bereiteten sich die TI-Kunden auf die Einführung der UMTS-Telefonie vor.

Texas Instruments will im laufenden Geschäftsjahr 1,8 Milliarden Dollar investieren, 200 Millionen Dollar weniger als bisher geplant. Auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen mit 1,6 Milliarden Dollar um 200 Millionen Dollar niedriger ausfallen.