Top-Managerinnen: Der kleine Millionen-Unterschied - DER SPIEGEL
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Top-Managerinnen Der kleine Millionen-Unterschied

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

New York - Weibliche Chefs sind immer noch eine Seltenheit. Laut der Studie "Executive Excess 2001" des "Institute of Policy Studies" finden sich unter den 4341 bestbezahlten CEOs der USA nur 171 Frauen. Und damit nicht genug: Sie verdienen auch nur einen Bruchteil ihrer männlichen Kollegen.

Heather Killan war im vergangenen Jahr die Topverdienerin der USA. Die Vizepräsidentin bei Yahoo! verdiente 32,7 Millionen Dollar. Der am besten verdienende Mann, Citigroup-Chef John Reed, hingegen erhielt ein Paket von 293 Millionen Dollar - fast zehnmal so viel.

Nimmt man die Gruppe der Top-30, dann fällt der Vergleich noch härter aus: Weibliche Chefs verdienen verdienen nur 7,7 Prozent des Männergehalts. In dem Punkt herrscht bei den niedrigeren Gehaltsklassen mehr Gerechtigkeit: Arbeiterinnen erhalten immerhin 72 Prozent des Männerlohns.